VEOLIA NERVT – WIR NERVEN ZURÜCK

Hinweis: Diese Homepage bleibt vorerst erhalten, wird aber nicht mehr aktualisiert. Aktuelle Informationen rund um den Schadenersatzprozess „veolia/NOB gegen vier Antimilitarist_innen“ finden sich ab jetzt unter krieg.nirgendwo.info/veolia

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Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen aus Protest gegen die Bundeswehr und die sog. Auslandseinsätze einen Zug, der Militärgerät für die Nato-Response-Force transportierte. Die Nord-Ostsee Bahn, eine Tochtergesellschaft des Veolia-Konzerns, fordert jetzt 1072 € von den Blockierer_innen, die während der Blockade angeblich für den Schienenersatzverkehr angefallen sind, sowie für die Miete des Schienennetzes bei DB Netz und eine nicht weiter aufgeschlüsselte „Servicepauschale“, hinzu werden wahrscheinlich auch die Verfahrenskosten kommen. Die Aktivist_innen haben nicht vor, diese Forderung zu begleichen. Es gibt eine Vielzahl an Argumenten, die dagegen sprechen, einem Konzern, der weltweit öffentliche Dienstleistungen verschlechtert und Menschen ausbeutet, noch extra Geld zu zahlen.

Antimilitarist_Innen zahlen nicht an Militärunternehmen
Für die Antimilitarist_Innen fällt besonders ins Gewicht, dass Veolia sich u.a. durch ihre Tochterfirma NOB als Militärdienstleister betätigt. So führt Veolia pro Jahr über 18.000 Transportaufträge für die deutschen Militärs durch. Die Tochterfirma ELGA Berkefeld profitiert zudem direkt von den sog. Auslandseinsätzen. Sie verkauft Wasseraufbereitungsanlagen an die Militärs aus Deutschland, Irland, Italien, Österreich, Schweden und Norwegen. Dabei wird in den Vordergrund gestellt, dass damit humanitäre Hilfe geleistet werden kann. Tatsächlich sind die Geräte notwendig für den Betrieb von Feldlagern. Zu ELGAs Kunden gehören außerdem die Militärs aus Jemen, Türkei, Oman, Indonesien und den arabischen Emiraten. Die Profite aus Veolias Machenschaften landen zudem u.a. direkt beim Rüstungskonzern Dassault, der 5,9% der Aktien besitzt.

Solidarität zeigen
Eine erste Möglichkeit, die Aktivist_innen zu unterstützen und Veolia deutlich zu machen, dass eine breite Öffentlichkeit sich nicht alles gefallen lässt, ist die Versendung eines Protest-Faxes an die Veolia-Tochterfirma NOB, Raiffeisenstraße 1, 24013 Kiel, Fax-Nr. 0431 7 30 36 – 44 .

Spenden zur Deckung der Anwalts- und Gerichtskosten an:
Spendenkonto:
Nord-Ostsee-Sparkasse
Kontonr. 111 026 274
Blz: 217 500 00
Betreff: Veolia-Kampagne